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| Digitalisierung kommt im Studium viel zu kurz

Mediziner für Medizin 4.0 schlecht gerüstet

Mediziner für Medizin 4.0 schlecht gerüstet

In Hamburg tagt heute und morgen der 12. Gesundheitswirtschaftskongress. Zu besprechen gibt es genug: Eine Untersuchung der Personalberatung Rochus Mummert Healthcare Consulting – „Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft“ – erteilt schlechte Noten in Sachen Medizin 4.0.

Ihr Fazit: Die digitale Transformation in der Gesundheitswirtschaft ist in vollem Gange. Das belegen von Krankenkassen bezuschusste Gesundheits-Apps ebenso wie die elektronische Patientenakte. Trotzdem kommt die Digitalisierung im Medizinstudium und in der Pflege-Ausbildung wesentlich zu kurz. So bewertet mehr als jede zweite Führungskraft in Kliniken und Pflegeeinrichtungen die derzeitige Berücksichtigung des Themas in Studium und Ausbildung mit den Schulnoten fünf oder sechs. Befragt wurden 200 Führungskräfte an deutschen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Qualität der digitalen Ausbildung wird schlecht bewertet
Bewertet nach dem Schulnotensystem, kommt die Qualität das Themas im Medizinstudium und in der Pflege-Ausbildung im Schnitt etwa auf die Note 4 minus. Dagegen meinen nur 6 Prozent der Führungskräfte, die Digitalisierung werde Medizin-Studierenden gut oder sehr gut vermittelt und lediglich 1 Prozent der Klinikmanager beobachtet dies bei Pflege-Azubis.

Digitalität kann Fachkräftemangel lindern
Studienleiter und Geschäftsführer Peter Windeck: „Die deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen leiden unter dem Fachkräftemangel. Es ist also höchste Zeit für sie, digitale Wissensträger zu gewinnen, zu entwickeln und an ihr Haus zu binden. Und das beginnt in der medizinischen Ausbildung.“

Die gesamten Ergebnisse der Untersuchung werden jetzt  in Hamburg vorgestellt.

gesundheitswirtschaftskongress.de

rochusmummert.com

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