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| Kurzlebigkeit als Vorrausetzung für langes Leben

Alternsforscher setzen auf den Killifisch

Alternsforscher setzen auf den Killifisch

Alternsforscher setzen auf den Killifisch. Der in Simbabwe beheimatete Fisch lebt nur 16 Wochen und gehört zu den kurzlebigsten Wirbeltieren der Welt. Aber genau das macht ihn so interessant, berichtet haz.de über Forschungen des Max-Plack-Institutes.

Den Nothobranchius furzeri vollzieht den Alterungsprozess von der Larve bis zum Greis – verglichen mit dem Menschen –  im Zeitraffer. Man kann im gleichsam beim Altern zusehen. Schillert er in den ersten Wochen noch, haben die Fische bunte Flossen und sind extrem agil,  so werden sie nach wenigen Wochen träge, hängen im Becken, bekommen Krankheiten.

Der Vorteil des Killifisches: Er steht Menschen biologisch weitaus näher als vergleichbar kurzlebige Lebewesen wie Fadenwürmer oder Fruchtfliegen. Seine Erkenntnisse könnten Rückschlüsse für den Menschen wahrscheinlicher machen.

Dazu kommt: Im Labor lebt der Killifisch zwar nur sehr kurz, aber in seiner Heimat gibt es Verwandte, die es schon mal auf ein Alter von neun Monaten bringen. Die Max-Planck-Forscher wollen nun die Genoms vergleichen. „Molekulare Scheren schneiden einzelne Teile der Killifisch-DNA heraus und ersetzen sie durch andere“, so haz.de. Wenn es gelänge, das Langlebigkeitsgen zu finden und ins Erbgut der kurzlebigen Fische einzubauen, wäre das ein bedeutender Schritt in ein längeres Leben.

haz.de_Ein-Fisch-ohne-Jugend-Altersforschung-im-Aquarium

 

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