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| Anstieg um 25 Prozent

Altersarmut nimmt zu

Altersarmut nimmt zu

Altersarmut nimmt zu: 5,6 Millionen Menschen über 55 Jahren sind derzeit hierzulande laut der „Passauer Neuen Presse“ von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 2006 seien es noch 4,5 Millionen gewesen. Das entspricht einem Anstieg um 25 Prozent.

Ihr Anteil an der Gesamtzahl aller 55plus ist damit von 18,2 Prozent 2006 auf 20,7 Prozent 2014 gestiegen, so die Auswertung, beruhend auf Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat und ausgewertet von der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann.

Deutschland liegt unterhalb des EU-Durchschnitt
Deutschland liegt bei dieser Statistik unterhalb des EU-Durchschnitts von 20,9 Prozent. In den Niederlanden (11,9 Prozent), Norwegen (9,3 Prozent) und Schweden (14,5 Prozent) ist der Wert noch geringer. In Rumänien sind 44,2 Prozent der 55plus von Armut bedroht, in Litauen 37,1 Prozent, in Rumänien 35,2 Prozent.

In den Zahlen berücksichtigt sind auch Rentner und Arbeitslose. Als von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht gelten Personen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung zur Verfügung haben. Kritiker bemängeln, dass damit nur eine formale relative Armutsdefinition verwendet wird, letztendlich würden nur Verschiebungen im Gehaltsgefüge gemessen. Mit anderen Wiorten: nimmt das Einkommensniveau zu, steigt auch die Armut. Auf Null fallen könne sie daher zu keinem Zeitpunkt.

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