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| Wirtschaftsforscher warnen vor Panikmache

Arbeit 4.0 hat Arbeitsmarkt bisher kaum verändert

Arbeit 4.0 hat Arbeitsmarkt bisher kaum verändert

Diskussionen um Digitalisierung, Zukunft der Arbeit und was der 4.0er Innovationen mehr sind, haben derzeit Konjunktur. Eine Talkshow und ein Symposion jagt das nächste. Jetzt mischt sich das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) ein – einige Aussagen:

Aktuelle Daten würden zeigen, dass der Arbeitsmarkt stabil ist und sich in den vergangenen Jahren trotz digitalen Wandels strukturell kaum verändert hat. Weniger als jeder zehnte Arbeitnehmer – ohne Auszubildende – in Deutschland hat einen befristeten Vertrag. Der Wert sei seit 1998 nahezu unverändert.

Insgesamt wird mehr als jeder zweite Arbeitnehmer weiterhin direkt unbefristet eingestellt – eine Quote, die seit 2004 stabil ist. Die Sorge, mehr Digitalisierung führe zu mehr prekären Arbeitsverhältnissen, sei daher nicht begründet.

Auch die Zeitarbeit nimmt nicht weiter zu. Lediglich 2 Prozent aller Arbeitnehmer seien davon betroffen.

Mit Blick auf die Selbstständigen bestätige sich die Stabilität des Arbeitsmarktes. Die Zahl der Selbstständigen ohne Mitarbeiter hält sich in Deutschland seit Jahren bei unter 2,5 Millionen und nimmt nicht weiter zu.

Im Jahr 2014 wurden rund 175.000 Roboter in der deutschen Industrie eingesetzt – ein Plus von 9 Prozent gegenüber 2012. Weltweit stieg die Zahl der global eingesetzten Industrieroboter um 20 Prozent auf 1.480.000 gestiegen. Tendenz: stark wachsend.

Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland glaubt, dass sich die eigene Leistung durch den Einsatz neuer Technologien erhöht hat. Lediglich 5 Prozent machen sich Sorgen, durch den technischen Fortschritt ersetzbar zu werden.

IW_Arbeitswelt der Zukunft – Wie die Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert

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