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| Fraktionen CDU/CSU und SPD fordern Bundesregierung zum Handeln auf

Arbeitswelt von morgen heute gestalten

Arbeitswelt von morgen heute gestalten

Industrie 4.0 – die Arbeitswelt ist nicht nur im demografischen Wandel. Die Bundestagsfraktionen der CDU/CSU und SPD fordern die Bundesregierung im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel auf, die Umsetzung der Förderschwerpunkte aus den Programmen „Zukunft der Arbeit“ und „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ zeitnah vorzunehmen.

Die Arbeitswelt befindet sich in einem stetigen Wandel und unterliegt wie kaum ein anderer gesellschaftlicher Bereich den Einflüssen von Megatrends sowie neuen Herausforderungen. Die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Auswirkungen des demografischen Wandels. Jedoch sei dies ein gestaltbarer Prozess, so die Antragsteller. Denn die Digitalisierung eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten der Wertschöpfung, sondern auch Möglichkeiten für die Humanisierung der Arbeitswelt sowie für soziale und gesellschaftliche Innovationen.

Hochautomatisierte Produktionssysteme würden menschlicher Arbeit ergänzen und verlangten integrierte Konzepte von Technikentwicklung und Gestaltung der Arbeit. Zunehmend vernetzte Arbeitsstrukturen würden neue Möglichkeiten bei der Gestaltung der Arbeit schaffen. Dadurch würden sich Arbeitsprozesse in einer digitalen Welt differenzieren und entgrenzen. Neben den Chancen für Wertschöpfungen entstünden auch Risiken für die Beschäftigungsentwicklung, die bewährte Form der Mitbestimmung und die bisherigen Beschäftigungsformen.

Um passende Antworten zu finden, sei eine fundierte und umfänglich finanzierte Arbeitsforschung unverzichtbar. Gemeinsam mit den Sozialpartnern müssten die Potenziale des digitalen Wandels genutzt werden, fordern CDU/CSU und SPD in ihrem Antrag. Eine zeitgemäße, an den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft ausgerichtete Arbeitsforschung müsse den Menschen in den Mittelpunkt rücken und sich nicht allein auf technische Aspekte beschränken.  Ziel sei es, sowohl die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit als auch Beschäftigungs- und Humanisierungsoptionen der modernen Arbeitswelt zu fördern.

Einen Schwerpunkt legen die Fraktionen auf die beschäftigungs- und beteiligungsorientierten Gestaltung des digitalen Strukturwandels und der Fachkräftesicherung gemäß dem Eckpunktepapier zur Programmlinie „Zukunft der Arbeit“.

Die Diskussion hat erst begonnen.

 

 

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