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| 2030 wohnen knapp vier Millionen Menschen in der Hauptstadt

Berlin wächst und wird älter

Berlin wächst und wird älter

Berlin wächst. Im Jahr 2030 werden laut der neuesten Bevölkerungsprognose 3,8 Millionen Menschen in der Hauptstadt leben. Das sind 266.000 Menschen mehr als 2015. Ergebnis der neuen Bevölkerungsprognose der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

De Stadtteil Pankow wird den größten Zuwachs erleben (+62.000 Einwohner, das sind 16 Prozent), am wenigsten wird sich  in Tempelhof-Schöneberg verändern. In Pankow befinden sich große Neubauareale.

Die Zahl der Flüchtlinge ist nicht eingerechnet. Mit dem Zuzug der Flüchtlinge könnte die Einwohnerzahl Berlins bereits bis 2020 auf fast vier Millionen ansteigen. Die Angaben für den Zeitraum von 2015 bis zum Jahr 2020 schwanken zwischen 94 000 und 174 000 Asylsuchenden jährlich.

Nach Pankow ist das prozentuale Wachstum in Treptow-Köpenick, Lichtenberg, Reinickendorf und Marzahn-Hellersdorf mit jeweils mehr als neun Prozent am größten. Am geringsten fällt es in Tempelhof-Schöneberg (2,6 Prozent), Steglitz-Zehlendorf (2,8 Prozent), Charlottenburg-Wilmersdorf und Neukölln (je 4,4 Prozent) aus.

Berlin wird älter. Bis zum Jahr 2030 wird sich das Durchschnittsalter von 42,9 auf 44,3 Jahre erhöhen. Dahinter steht eine Zunahme des Anteils der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren um gut 15 Prozent und ein Anstieg der über 65-Jährigen um knapp ein Viertel. Der Anteil von 8ßplus wächst um etwa 62 Prozent.

Stadtentwicklung Berlin_Prognose

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