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| Körber Stiftung setzt sich für alternative Sozial- und Rentenmodelle ein

Carezeit-Budget soll „atmende Lebensläufe“ ermöglichen

Carezeit-Budget soll „atmende Lebensläufe“ ermöglichen

Ein Carezeit-Budget für „atmende“ Lebensläufe stellt die Körber-Stiftung vor. Ihre These: Im demografischen Wandel gewinne jeder Mensch täglich Lebenszeit hinzu. Zeit, die es ermöglichen könnte, die eng getakteten Lebensläufe und Berufsbiografien zu entzerren und die Herausforderungen einer immer dichteren und schnelleren Welt zu meistern.

Die Autoren Karin Jurczyk und Ulrich Mückenberger zeigen auf, wie das gelingen könne: mit einem „Carezeit-Budget“, einem neuen Lebens-Arbeits-Zeit-Modell.

Das „Carezeit-Budget“ ist ein Sozialmodell, das das Verhältnis von Erwerbsarbeit und Sorgearbeit neu reguliert, folglich ein Guthaben, aus dem der Staat seinen Bürgern jenen Lohnausfall ersetzt, der entsteht, wenn diese sich für einen begrenzten Zeitraum ihren Care-Aufgaben annehmen: Kinder erziehen, Angehörige pflegen oder sich um ihre eigene Rekreation kümmern.

Dafür soll jede und jeder per »Ziehungsrechten« über ein bestimmtes Zeitkontingent verfügen, das für die Carezeit genutzt werden kann.

Beide Autoren sind im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik. (Bild: Körber Stiftung)

koerber-stiftung.de_demografischer-wandel

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