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| Ziel sei aber dennoch erreicht, meldet der Lenkungsausschuss

Collaboratory stellt Arbeit ein

Collaboratory stellt Arbeit ein

Der Thinktank Collaboratory (CoLab) hat die Arbeit eingestellt. „Trotz verschiedener Kraftanstrengungen der letzten Monate konnte nicht ausreichend finanzielle Unterstützung eingeworben werden, um eine nachhaltige Finanzierung des Vereins Internet und Gesellschaft Collaboratory e. V. sicher zu stellen“, schreibt der Lenkungskreis auf dem Collab-Blog.

Die Entscheidung fiel auf der Mitgliederversammlung des Trägervereins bereits im März.

Das Ziel sei erreicht, so der Lenkungskreis: CoLab, damals noch im Neuland, stehe längst nicht mehr allein. „Es sei sehr erfreulich, dass es  heute eine Vielzahl an Initiativen, Vereinen, Veranstaltungen und Netzwerken, die ganz oder in Teilen Arbeitsweisen anwenden, wie sie damals im CoLab salonfähig gemacht wurden.“ Von Anfang an war das CoLab nicht auf Dauer sondern als komplexes Experiment angelegt: Es sollte neue offene Formen der Zusammenarbeit und des fachlichen Austausches zu den entstehenden digitalpolitischen Fragen ermöglichen. Diese Hauptaufgabe hat es mit Bravour erledigt.“

Das Collaboratory wirkte dabei als eine offene Plattform für Experten und Projekte. In den sieben Jahren ab seiner Gründung wurden 11 große “Initiativen” mit insgesamt über 400 Beteiligten bearbeitet, es wurden über 20 Publikationen verfasst, und mehr als 180 Veranstaltungen durchgeführt. Dabei wurden diverse Themen, wie z.B. Innovationskultur in der Digitalen Welt, Open Government ebenso wie die Themen Menschenrechte, digitale Nachhaltigkeit und Bildung behandelt. Das breite Spektrum der Themen hat Diskussionen in Gang gesetzt, die anderswo nicht stattgefunden haben oder mangels Plattform nicht stattfinden konnten.

Fazit: „Der Leuchtturm Colab ist ausgeschaltet. Das Licht aber wird weitergetragen.“

http://blog.collaboratory.de_digitale-denkfabrik-collaboratory-stellt-arbeit-ein

 

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