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| Spitzenreiter ist Dänemark, gefolgt von den Niederlanden und Australien

Deutschland liegt bei Altersversogung im Mittelfeld

Deutschland liegt bei Altersversogung im Mittelfeld

Deutschland liegt im Vergleich der Altersvorsorgesysteme in 27 ausgesuchten Ländern im Mittelfeld auf dem 12. Platz. Spitzenreiter bleibt Dänemark, gefolgt von den Niederlanden und Australien. Schlusslichter sind Indien, Japan und Argentinien.

Zu diesem Ergebnis kommt der  „Melbourne Mercer Global Pension Index 2016“. Dieser wurde vom Beratungsunternehmen Mercer zum achten Mal in Kooperation mit dem Australian Centre for Financial Studies erstellt.  Die Studie untersucht und bewertet die Altersvorsorge verschiedener Länder hinsichtlich ihrer Angemessenheit, Nachhaltigkeit und Integrität. Dabei wurden neben den staatlichen Rentensystemen und der betrieblichen Altersversorgung auch private Vorsorgemassnahmen berücksichtigt.

Dänemark weiter Nummer eins
Dänemark behält den Spitzenplatz erneut durch die solide Finanzierun der Rente, das hohe Vermögens- und Beitragsniveau sowie ein gut reguliertes privates Vorsorgesystem. (80.5 von 100 möglichen Punkten). Mercer ratet Dänemark mit „A“ – zum Vergleich Deutschland mit „C+“.

Der diesjährige Bericht enthält auch eine Projektion für den Altersquotienten. David Knox, Verfasser der Studie und Senior Partner bei Mercer: „Dabei fällt der Altersquotient sehr unterschiedlich aus: In Südafrika wird das Verhältnis zwischen Rentnern und Menschen im erwerbsfähigen Alter im Jahr 2040 voraussichtlich bei 1:7 liegen, in Japan dagegen wahrscheinlich bei 1:1,44.“

Lebenserwartung steigt alle vier Jahre um ein Jahr
Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt ist in den meisten Ländern in den vergangenen 40 Jahren um 7 bis 14 Jahre gestiegen, d.h. im Durchschnitt alle vier Jahre um ein Jahr. Diese Entwicklung muss bei der Reform des Rentensystems berücksichtigt werden.

65plus wird heute acht Jahre älter
Dazu: Die verbleibende Lebenserwartung eines 65-Jährigen hat sich in den vergangenen Jahren ebenfalls erhöht, wobei die Bandbreite von 1,7 Jahren in Indonesien bis 8,1 Jahren in Singapur reicht.

Die global sinkenden Geburtenraten hätten deutlich grössere Auswirkungen als zahlreiche Regierungen und Staaten bisher angenommen haben, so Knox. (Bild: Mercer)

.mercer.de_mercer-melbourne-global-pension-index.html

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