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| Forderung nach Stabilisierung des Rentenniveaus

DGB startet Rentenkampagne

DGB startet Rentenkampagne

Der deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) startet seine Rentenkampagne. Motto: „Die gesetzliche Rente stärken“. Fest im Blick ist die Bundestagswahl 2017.

DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann: „Unsere zentrale Forderung für den Kurswechsel in der Rentenpolitik ist eine Stabilisierung des gesetzlichen Rentenniveaus. Wir fordern außerdem, dass das Rentenniveau langfristig deutlich erhöht werden muss. Und wir wollen die betriebliche Altersversorgung stärken und ausweiten.“

Den demografischen Wandel mit Leistungskürzungen zu beantworten, sei keine Lösung „und mutlos“. Die Stabilisierung des gesetzlichen Rentenniveaus der erste zwingende Schritt.

Mütterrente aus Steuermitteln finanzieren
Gegenfinanzierung: Der DGB schlägt vor,  alle versicherungsfremden Leistungen voll aus Steuermitteln erstatten, „allen voran die rund sieben Milliarden Euro jährlich für die Mütterrente“. Der  Beitragssatz sei auf 22 Prozent anzuheben. Dies werde bis 2030 sowieso notwendig sein.

Dazu: „Wir brauchen aber  gute und gutbezahlte Arbeit. Zeiten mit niedrigem Lohn, Arbeitslosigkeit, Schule und Studium dürfen keine Löcher bei der Rente reißen. Solche Lücken müssen geschlossen werden.“

Die Gewerkschafter bekräftigen: „Wir sagen auch, dies ist machbar.“

Geplant sind Veranstaltungen und Aktionen, bundesweit und regional. Dazu gibt es acht Bildmotive mit „Kollegen aus verschiedenen Branchen in ihrer Arbeitssituation“.
(Bild: DGB)

rente-muss-reichen.de

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