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| Zugang für Senioren soll einfacher werden

Europaparlament verabschiedet Richtline für digitale Barrierefreiheit

Europaparlament verabschiedet Richtline für digitale Barrierefreiheit

Eine Richtlinie für mehr digitale Barrierefreiheit hat jetzt das Europaparlament verabschiedet. Der Zugang zu Internetseiten öffentlicher Dienste soll für Behinderte und ältere Menschen erleichtert werden.

Ziel ist es, Internetseiten oder mobile Anwendungen etwa von Schulen, Krankenhäusern, Polizei und Gerichten einfacher nutzbar zu machen.

Öffentliche Internetseiten müssen künftig gemeinsamen EU-weiten Normen entsprechen. Sie müssen so aufgebaut sein, dass der Inhalt beispielsweise für Senioren mit altersbedingter Einschränkung leichter zugänglich ist.

Die Regeln werden angewendet etwa bei der Einrichtung von Steuererklärungen im Internet, bei Anträgen auf Beihilfen, der Zahlung von Gebühren oder auch bei der Online-Immatrikulation an Universitäten.

Die EU-Staaten müssen eine nationale Stelle ernennen, welche die Einhaltung der Vorschriften überwacht.

Die Vorschrift  soll später auf alle Internetseiten, die öffentliche Dienstleistungen anbieten, erweitert werden. Auf den Kompromiss haben sich Vertreter des Parlaments und der 28 EU-Staaten geeinigt. Er kann somit in Kürze in Kraft treten.

Die Mitgliedsländer haben anschließend bis zu zwei Jahren Zeit, um die neuen Regeln für Internetseiten in nationales Recht umzusetzen. Für mobile Anwendungen dauert die Übergangsfrist maximal 33 Monate.

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