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| Die Zahl der Bildungsausländer hat sich verdreifacht

Knapp die Hälfte bleibt

Knapp die Hälfte bleibt

Qualifizierte Zuwanderung wird wichtiger in Zeichen des demografischen Wandels.  In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der ausländischen Studierenden mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung, die in Deutschland ein Studium abgeschlossen haben, ungefähr verdreifacht.

Absolut stieg diese von 9.375 im Studienjahr 2001 auf 30.386 im Studienjahr 2011, schreibt das Institut fder deutschen Wirtschaft, Köln (IW).

Solche „Bildungsausländer“ leisteten dann einen Beitrag zur Fachkräftesicherung, wenn sie bleiben. Dies treffe auf rund 44% derjenigen zu, die zwischen 2001 und 2010 ihren Abschluss in Deutschland gemacht haben.

Viele dieser Zuwanderer über die Hochschule verfügten über Engpassqualifikationen, so das IW weiter. Der Anteil der MINT-Absolventen lag in dieser speziellen Zuwanderergruppe mit 40,2% deutlich höher als bei Personen ohne eigene Migrationserfahrung (28,6%).

Personen, die zur Hochschulausbildung zugewandert sind, sind zudem sehr gut in den deutschen Arbeitsmarkt integriert. Die Erwerbstätigenquote lag mit 92% im Jahr 2011 bei den Männern auf vergleichbarem Niveau wie bei den männlichen Einheimischen ohne Migrationserfahrung (94%).

Sie übten dabei sogar etwas häufiger Fach- und Führungstätigkeiten aus.

iwkoeln.de_immigration-via-tertiary-education

 

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