Home Kommunale Gestaltung Ländliche Raum braucht mehr kulturelle Bildungsangebote
| Experten fordern stärkeren Einbezug der Volkshochschule

Ländliche Raum braucht mehr kulturelle Bildungsangebote

Ländliche Raum braucht mehr kulturelle Bildungsangebote

Das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ soll  2018 in eine zweite Förderphase starten. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) kündigte dies bereit im April an.  Experten unterstützen jetzt vor dem Bundestag im Rahmen eines Fachgespräches die Entscheidung.

Generell müsse daran gearbeitet werden, kulturelle Bildungsangebote besser im ländlichen Raum zu etablieren, so die Experten. Insbesonders die Rolle der Volkshochschule als wichtigen Partner des Bundesprogramms solle gestärkt werden.

Die Zielgruppe des Programms könne verbreitert und die Altersgrenze für Teilnehmer von 18 auf 21 Jahre angehoben werden, wünschten sich manche. Außerdem sollten Jugendliche mit Behinderung oder Verhaltensstörungen stärker in den Fokus kommen.

Das Programm soll  zudem junge Flüchtlinge stärker einbeziehen. Zu diesem Zweck wurde der laufende Etat bereits um jährlich fünf Millionen Euro erhöht.  „Bisher wird sehr viel über Deutschunterricht geredet, aber kaum über kulturelle Bildung für Geflüchtete“, so ein Sachverständiger. Ein gesondertes Programm für Flüchtlinge dürfe es aber nicht geben.

Bürokratische Hürden bei der Antragstellung sind abzubauen.

Das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wurde 2013 vom Bundesbildungsministerium ins Leben gerufen und ist mit einem Etat von 230 Millionen Euro (bis 2017) das europaweit größte Förderprojekt seiner Art. Bisher hat das Programm mehr als 360.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 18 Jahren erreicht, rund 11.500 Aktivitäten wurden erfolgreich finanziert und umgesetzt. Das Programm richtet sich vornehmlich an Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen, bildungsfernen Elternhäusern.

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