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Niedersachsen fördert ländliche Entwicklung mit 80 Mio

Niedersachsen fördert ländliche Entwicklung mit 80 Mio

80 Millionen Euro gibt Niedersachsen für die ländliche Entwicklung aus. „Ein neuer Rekord“, lobt sich Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Gefördert wird alles: „Vom Dorfladen über den Radwegebau bis zum sozialen Kulturtreffpunkt“.

Im Rahmen der „ZILE-Richtlinie“ werden jetzt die Anträge genehmigt.  ZILE steht für „Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung“ mit einem Gesamtumfang von 270 Millionen Euro an EU-Mitteln. Die jetzigen Bewilligungen sind die erste größere Tranche der neuen EU-Förderperiode im Rahmen des ELER-Programms. Bis Mitte Februar waren rund 880 Anträge in den Bereichen Dorfentwicklung, Wegebau, Basisdienstleistungen, Kulturerbe, Tourismus und Flurbereinigung bei den Ämtern für Regionale Landesentwicklung eingegangen.

Die Landesregierung ist stolz auf sich:  Obwohl der EU-Fördertopf für den ländlichen Raum um 10 Prozent gesunken sei, stieg er in Niedersachsen durch einen neuen Verteilungsschlüssel auf 1,1 Milliarden Euro für die neue Förderperiode bis 2020. Mit staatlichen Ko-Finanzierungen werden somit durch alle ELER-Maßnahmen insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro öffentliche Mittel in den ländlichen Raum Niedersachsens investiert.

Schwerpunkte der ZILE-Förderung 2016 liegen in der Dorfentwicklung mit rund 39 Millionen Euro, gefolgt von den Basisdienstleistungen mit 8,75 Millionen Euro und dem Tourismus mit etwa 3,5 Millionen Euro, jeweils inklusive Ko-Finanzierung. Daneben spielen die Flurbereinigung mit etwa 21 Millionen Euro und der ländliche Wegebau mit rund 8,8 Millionen Euro Gesamtvolumen eine bedeutende Rolle. Insgesamt stehen für die Dorfentwicklung an EU-Mitteln in Niedersachsen für die ganze Förderperiode 116 Millionen Euro und für Basisdienstleistungen 25 Millionen Euro zur Verfügung.

Gefördert werden im Rahmen der Dorfentwicklung etwa der Ausbau von Dorfgemeinschaftshäusern oder die Umnutzung leerstehender Bausubstanz, aber auch die Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse. Beispiele für Basisdienstleistungen sind Mehrgenerationenzentren, Jugend- und Kulturzentren, Arztpraxen, Dorfläden, betreutes Wohnen oder Senioren-Wohngemeinschaften. Beim ländlichen Tourismus werden etwa Rad- und Wanderwege, Erlebnispfade oder Gästehäuser gefördert.

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