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| Zwei Drittel der 50 bis 65 Jährigen haben sich noch keine Gedanken über Pension gemacht

Österreichs BestAger sind spät dran

Österreichs BestAger sind spät dran

Österreichs BestAger sind spät dran. Zwei Drittel der 50 bis 65 Jährigen haben sich noch keine Gedanken über ihre Zeit in der Pension gemacht, erfuhr das IMAS-Institut im Auftrag des Seniorenwohnanlagenanbieters Silver Living.

Demnach haben sich nur ein gutes Drittel der berufstätigen 50 bis 65jährigen bereits intensiv mit der Zukunft im Ruhestand auseinandergesetzt.

Befragt wurden 439 Österreicher im entsprechenden Alter.

Bedeutet konkret: Zwei Fünftel der Best Agers (39%) haben bereits eine Form von Vorsorge für ihren Lebensabend getroffen, bei drei Fünftel der Befragten (57%) war dies hingegen noch nicht der Fall. Wiederum zeigt sich ein Altersgefälle, wonach die Befragten zwischen 50 und 54 Jahren am seltensten für ihren Lebensabend vorgesorgt haben und die Älteren zwischen 60 und 65 Jahren am häufigsten. Personen, welche derzeit in einem Mietverhältnis leben, haben deutlich seltener Vorbereitungen fürs Alter getroffen als ihre sozialen Gegengruppen. „

„Zwei Fünftel der Best Agers (39%) haben bereits eine Form von Vorsorge für ihren Lebensabend getroffen, bei drei Fünftel der Befragten (57%) war dies hingegen noch nicht der Fall“, erläutert Eiselsberg. Wiederum zeigt sich ein Altersgefälle, wonach die Befragten zwischen 50 und 54 Jahren am seltensten für ihren Lebensabend vorgesorgt haben und die „Älteren“ zwischen 60 und 65 Jahren am häufigsten. Personen, welche derzeit in einem Mietverhältnis leben, haben deutlich seltener Vorbereitungen fürs Alter getroffen als ihre sozialen Gegengruppen.

Wichtig für 50plus: dass man im Alter finanziell abgesichert ist (73 Prozent); dass man auch den Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen kann (61 Prozent).

Befragte, die die Wohnsituation im Alter gedanklich ausgeblendet haben, nennen hierfür vor allem drei Gründe: Das Vorhaben, den Lebensabend in der aktuellen Wohnsituation verbringen zu wollen, sich diesbezüglich noch keine Gedanken machen zu wollen oder sich dafür noch zu jung zu fühlen. Auch wird mehrheitlich der Aussage zugestimmt, dass man so etwas nicht wirklich planen kann.

Best Agers sind überwiegend optimistisch, dass es im Alter jemanden geben wird, der sich um einen kümmert .Ein Viertel der Befragten (25 Prozent) hält solches für sehr wahrscheinlich und ein weiteres Drittel (31 Prozent) für einigermaßen wahrscheinlich. Gefragt: Kinder, Enkelkinder oder an der Lebenspartner. (Bild: Silver Lining)

silver-living.com_zwei-drittel-der-berufstaetigen-best-agers-verdraengen-ihre-zukunft

 

 

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