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| Zahl der Erwerbstätigen wächst nicht mit, kann sich im internationalen Vergleich aber sehen lassen

Pflege-Sektor ist in vergangenen Jahren stark gewachsen

Pflege-Sektor ist in vergangenen Jahren stark gewachsen

Der demografische Wandel treibt die Pflegekosten: Binnen elf Jahren ist die Bruttowertschöpfung des Pflegesektors von 21,3 auf 36,3 Milliarden Euro gestiegen, berichet aerztezeitung.de.

Weitere Entwicklungen:

Bei der ambulanten Pflege in häuslicher Umgebung stieg die Bruttowertschöpfung von 7,4 auf 15,4 Milliarden Euro, das ist ein jährliches Wachstum von 6,9 Prozent. Die Heimpflege nahm dagegen nur um 3,8 Prozent zu (20,9 Milliarden Euro).

Treiber sind die Anspruchsberechtigten in der Pflegeversicherung. Allein für die soziale Pflegeversicherung gibt das Bundeswirtschaftsministerium 1,9 Millionen Pflegebedürftige für die ambulante Versorgung und 758.000 für die Heimversorgung an, so aerztezeitung.de.

Nicht mitgestiegen ist die Zahl der Erwerbstätigen in der Pflege. Die Zahl der Mitarbeiter in der ambulanten Pflege kletterte jährlich nur um 1,4 Prozent auf zuletzt etwa 800.000, in den Heimen nahm diese um 2,6 Prozent auf 700.000 zu.

Laut aerztezeitung.de sei das aber weniger gravierend als vielleicht angenommen: Deutschland habe die Zahl der Erwerbstätigen in der Pflege um immerhin 17 Prozent erhöht, nur Frankreich und die Schweiz bieten mehr. Immerhin 54 Absolventen einer Pflegeausbildung kämen hier auf 100.000 Einwoihner, mehr als bei vielen anderen Ländern.

aerztezeitung.de_demografischer-wandel-pflegedienstleistungen-wachstumsmarkt.html

 

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