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| Soziales Engagement in Stadtquartieren soll mehr gefördert werden

Preise Soziale Stadt 2016 vergeben

Preise Soziale Stadt 2016 vergeben

Der Preis Soziale Stadt 2016 ist vergeben. In  sechs Kategorien wurden „herausragende Beispiele sozialen Engagements“ gekürt. 18 Projekte standen auf der  Nominierungsliste.

Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsinitiative des AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, des Deutschen Städtetages, des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Deutschen Mieterbundes und des vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Er wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt. 2016 fand er zum neunten Mal statt.

Die Preisträger:
Kategorie Integration und inklusives Zusammenleben: Flüchtlinge als Bereicherung der Nachbarschaft.  In Mülheim arbeiten das kommunale Wohnungsunternehmen SWB Service-Wohnungsvermietungs- und baugesellschaft, die Stadt und bürgerschaftliche Initiativen Hand in Hand bei der Unterbringung und Integration von Asylsuchenden.

Kategorie Wirtschaft, Arbeit, Beschäftigung: JUWEL für den Stadtteil – JUgendliche Wollen Erfolgreich Leben. Der Verein Kids und Co. unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf.

Kategorie Bürgermitwirkung, Stadtteilleben: Public. Private. Partnership: Ein Quartier blickt nach vorn. Bei der Erneuerung der Zechensiedlung Hervest war es der Wohnungsbaugesellschaft Vivawest Wohnen wichtig, die bauliche Sanierung mit der Stärkung der Nachbarschaft zu verbinden.

Kategorie Bildung, Kultur, Gesundheit: Dortmunder Kinderstuben. In der Dortmunder Nordstadt leben viele Familien mit Migrationshintergrund. Fehlende Kenntnis der Sprache ist ein Hauptgrund dafür, dass die Eltern häufig ihre Kinder gar nicht erst bei den Kitas anmelden. Dieses Problem geht die Stadt mit der Einrichtung von Kinderstuben für ein- bis dreijährige Kinder an, um diese durch individuelle Sprachförderung auf den Besuch der Kitas vorzubereiten.

Kategorie Wohnen, Wohnumfeld, Natur: Wohnsozialisierungshilfe im Quartier. Die Neubrandenburger Wohnungsbaugesellschaft übernimmt Verantwortung dort, wo der rechtliche Schutz des nicht mehr zahlungsfähigen Mieters endet.

Kategorie Gemeinsam für die soziale Stadt: Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Maritimes Zentrum Elbinsel. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg hat in einem ungewöhnlichen Bündnis mit Partnern aus Wirtschaft, Forschung, Kultur und Beschäftigungsträgern anknüpfend an die lokale Tradition ein Maritimes Zentrum aufgebaut. Ziel ist es, den Schülern eine praxisorientierte Bildung in dem benachteiligten Stadtteil zu ermöglichen und somit ihre Chancen für den Berufseinstieg nachhaltig zu verbessern.

Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium kündigte an, „angesichts der zunehmenden sozialen Integrationsaufgaben“ die soziale Stadtentwicklung ab 2017 mit zusätzlichen 300 Millionen Euro fördern: „Wir schlagen einen Investitionspakt vor: für Schulen, die sich in den Stadtteil öffnen, Kitas, in denen Integration stattfindet und Stadtteilzentren, in denen Menschen sich begegnen und sich über kulturelle Unterschiede hinweg kennen lernen.“ 8Bild: GdW, youtube)

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