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| NRW Gesundheitsministerium fördert Gesundheit 4.0

Rollatoren umfahren selbständig Hindernisse

Rollatoren umfahren selbständig Hindernisse

Um die regionale Gesundheitswirtschaft zu fördern und die Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern, stellt das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen für zwei Digitalisierungs-Projekte in Ostwestfalen Lippe insgesamt 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Zwei Entwicklungsprojekte werden mit Landes- und EU-Mitteln gefördert.

„Die „Projektwerkstatt Gesundheit 4.0“ arbeitet an einem System, wie Patienten Blutdruck- und Pulswerte über das eigene Smartphone direkt an den behandelnden Arzt übertragen können. Das erspart Senioren den  Weg in eine Praxis. Das Team möchte aber auch elektrogetriebenen Rollatoren beibringen, Hindernisse selbstständig zu erkennen und zu umfahren. Außerdem soll ein Navigationssystem dafür sorgen, dass der Rollator automatisch den Weg nach Hause findet und so etwa Demenzerkrankte unterstützen. Zudem sollen Sensoren in Betten entwickelt werden, die dhelfen, für jeden Patienten die beste Liegeposition zu finden und so Schmerzen und Druckstellen verhindern können. Beteiligt an der „Projektwerkstatt Gesundheit 4.0“ sind das Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL, die Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Fachhochschule Bielefeld.

Das Projekt „Smart Countryside“ der Wirtschaftsförderungen der Kreise Lippe und Höxter will unter anderem in den Bereichen Mobilität und Stärkung des Ehrenamtes bedarfsgerechte IT-Lösungen entwickeln, um beispielsweise Gesundheitsdienstleistungen zu bündeln, die dadurch von leichter wahrgenommen werden können. Je nach Bedarf vor Ort kann dies beispielsweise eine Internetplattform sein, auf der sich Anbieter sowie Nutzer gezielt regional organisieren und austauschen können. Ein weiterer Teil des Projekts ist die Organisation ehrenamtlicher Fahrdienste mit Hilfe von moderner IT-Technik.

Die beiden Projekte in Ostwestfalen-Lippe werden gefördert durch das Programm „Regio.NRW“ im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE 2014-2020). Die Fördersumme von rund 1,2 Millionen Euro wird zu knapp zwei Dritteln von der EU und zu gut einem Drittel vom Land bereitgestellt.

www.mgepa.nrw.de

 

 

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