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| Junge Union fordert Renteneintritt mit 70 Jahren

Schäuble will Lebensarbeitszeit und Lebenserwartung koppeln

Schäuble will Lebensarbeitszeit und Lebenserwartung koppeln

Der Chor derjenigen, die ein flexibles Umsteuern bei der Rente fordern, erhält gewichtige Unterstützung. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will Lebensarbeitszeit und Lebenserwartung bei der Berechnungsformel in nahezu automatischen Zusammenhang  setzen. Die Altersgrenze sollte stärker flexibilisiert,  das Erwerbspotenzial in Deutschland erhöht werden.

Schäuble spricht in diesem Zusammenhang von einer „Vorbereitung auf die demografische Entwicklung.“ Er reagiert damit auf Forderungen, die Demografieforscher, Rententheoretiker und Ökonomen seit längerem erheben. Schäuble warnt zugleich vor Kostenexplosionen im Gesundheitssystem.

Die FDP denkt ähnlich. Sie setzt auf ein Baukastensystem verschiedener Absicherungswerkzeuge zur Alterssicherung. Die Grundsicherung soll mit der Rente verschmolzen werden.

Paul Ziemiak, Vorsitzender der „Jungen Union“  schlägt in der „Rheinische Post“ vor, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre zu erhöhen – schrittweise und beginnend ab dem Jahr 2030.

Wie Sigmar Gabriel (SPD) und Horst Seehofer (CSU) will die AfD die Rente zum Wahlkampfthema machen. Die Partei befürwortet ein Rentenmodell wie in der Schweiz, wo jeder in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Eine generelle Ausweitung der Einzahler fordert auch die Linke.

Was ist eigentlich aus der Flexirente geworden?

 

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