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| Verstöße gegen Waffengesetz nehmen zu

Schweizer Senioren bewaffnen sich

Schweizer Senioren bewaffnen sich

Die Schweizer Senioren bewaffnen sich. Vor allem ältere Menschen hätten zuletzt vermehrt einen Waffenerwerbsschein beantragt, berichtet derbund.ch mit Bezug auf Recherchen von NZZ am Sonntag.

Teilweise seien die Antragsteller über achtzig Jahre alt. Viele Senioren würden sich schützen wollen – wovor, geht aus dem Bericht leider nicht hervor.

Wie viele Betagte jeweils wie viele Schusswaffen kaufen, erfassen die Schweizer Kantone meist nicht. In Freiburg haben seit Anfang Jahr elf Personen im Alter zwischen siebzig und achtzig Jahren einen Waffenerwerbsschein beantragt. In Neuenburg haben in den letzten zwei Jahren 31 Personen, die älter als siebzig waren, bewilligungspflichtige Waffen gekauft. Sechs Käufer seien sogar zwischen achtzig- und neunzigjährig gewesen, so derbund.ch.

Hat die Polizei den Eindruck, es liegen psychische Probleme vor, wird der Antragsteller vorgeladen.

Nicht immer bleiben die bewaffneten 70plus friedlich. Gemäss der neuesten Statistik über Verstösse gegen das Waffengesetz wurden 2015 48 Personen angezeigt  – ganze fünf waren es noch 2010.  Ähnlich bei den Sechzig- bis Siebzigjährigen: Letztes Jahr kam es bei ihnen zu 105 Anzeigen (2010: 42).

In der Schweiz spielt das Alter beim Erwerb des Waffenscheins keine Rolle – solange die Antragssteller nicht entmündigt und vorbestraft seien. Den Waffenerwerbsschein braucht man, wenn man bewilligungspflichtige Waffen kaufen will -Pistolen, Revolver, Repetiergewehre und halbautomatische Gewehre.

derbund.ch_schweizer-senioren-bewaffnen-sich

 

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