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| Kommunales Projekt für inklusive Sozialplanung für die Lebenphase Alter

SOPHIA kommt zum Ende

SOPHIA kommt zum Ende

Wie eine kommunale inklusive Sozialplanung für die Lebensphase Alter gestaltet werden soll, hat ein Team von Teilhabeforschern von der Katholischen Hochschule NRW Münster zusammen mit Partnern in dem dreijährigen Forschungsprojekt SOPHIA erprobt. Die Ergebnisse wurden kürzlich in Münster vorgestellt.

An den beiden Projektstandorten Münster-Hiltrup und der Gemeinde Wettringen im Kreis Steinfurt experimentierten Planungsteams mit unterschiedlichen Formen der Bürgerbeteiligung, erhoben Sozialdaten, entwickelten mit den Beteiligten neue Lösungsperspektiven. Aufgrund dieser Erfahrungen wurden Elemente für eine erfolgreiche inklusive kommunale Sozialplanung formuliert.

Dazu gehört ein Modell für den Planungsprozess, das die Quartiersebene mit berücksichtigt. Eine von allen getragene Vorstellung davon, wie alte Menschen im Stadtteil leben können sollen, erleichtert Planungsentscheidungen. Sozialdaten lassen sich mit geografischen Informationssystemen räumlich veranschaulichen.

Das Projekt zeigt, wie gängige öffentliche Beteiligungsverfahren und Evaluationsinstrumente angepasst werden können, sodass auch Menschen mit sehr unterschiedlichen Behinderungen teilnehmen können.

Das von Professorin Sabine Schäper geleitete Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter“ gefördert.

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