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| Zahl der Patienten steigt dagegen immer mehr

Wien gehen die Ärzte aus

Wien gehen die Ärzte aus

Wien gehen die Ärzte aus, heisst es in Pressenberichten aus Österreich. Im Jahr 2030 gibt es laut Prognose nur noch 190 Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag in der Hauptstadt des Alpenlandes.

730 sind es derzeit noch. Diese Prognose präsentierte jetzt von der Wiener Ärztekammer präsentiert.

Bei fertig ausgebildeten Ärzte liegt Österreich heute zwar im Mittelfeld der EU. Es droht aber Ungemach – die geburtenstarken Jahrgänge gehen demnächst in Pension. Und der Nachwuchs bleibt aus – sowohl bei den Hausärzten als auch bei den Fachmedizinern.

Gleichzeitig würden die Anspruchsberechtigten immer mehr: Seit 2005 etwa sei diese Gruppe um 14 Prozent gewachsen. Musste ein Hausarzt 2015 statistisch 2.272 Patienten versorgen, wird er sich 2025 bereits um 3.338 Wiener kümmern müssen. Der Trend werde sich fortsetzen. Bis 2030, so schätzt Chini, werden in Wien mindestens 3.000 Mediziner fehlen.

Zuwanderer, vor allem Deutsche, die in Wien studieren, sind keine Hilfe. Die kehren nämlich nach Abschluss wieder in ihre Heimat zurück.

Die sollen jetzt im Land gehalten werden. Die Mediziner fordern einen „Masterplan für Jungmediziner“. Ansonsten gilt: „Schauen sie, dass sie gesund bleiben.“.

 

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